• 27 FEB 13

    Prothetik

    Im Gegensatz zur festsitzenden Brücke sind Prothesen herausnehmbar.

    Man unterscheidet zwischen Teilprothesen und Vollprothesen.

    Teilprothesen können bei Personen eingesetzt werden, die noch genügend gesunde Zähne besitzen.

    Sie bestehen aus einem Grundgerüst aus Metall, oder als Provisorium aus Kunststoff, auf dem die künstlichen Zähne aufgebracht werden. Dieses Gerüst ist im Oberkiefer meist eine am Gaumen anliegende Platte, im Unterkiefer dagegen ein Bügel, der an den noch gesunden Zähnen befestigt wird.

    Die Befestigung an den vorhandenen Zähnen erfolgt mit Klammern aus gebogenem Metall. Diese so genannten Klammerzahnkronen schützen durch ihre Konstruktion zwar Ihre Zähne, sind aber für viele Menschen ein ästhetisches Problem.

    Beim Lachen oder Sprechen kommen die metallenen Klammern oft zum Vorschein und geben den Zahnersatz als solchen zu erkennen. Außerdem können sich in dem Raum zwischen Klammer und Zahn Speisereste ansammeln. Bei ungenügender Mundhygiene kann so Karies entstehen und die Pfeilerzähne zerstören.

    Vollprothesen, im Volksmund gerne “Gebiss” genannt, gelten immer noch als Standard bei der Versorgung des zahnlosen Kiefers. Es gibt viele Vollprothesen, die mit einem äußerst zufriedenstellenden Sitz, tadelloser Funktion und hervorragender Ästhetik glänzen. Insbesondere die Oberkieferprothese stellt Patienten unter günstigen Voraussetzungen häufig sehr zufrieden.

    Eine Implantat getragene Prothese ist im Vergleich zur Haftprothese viel stärker belastbar. Sie

    gibt dem Zahnpatienten seine hohe Lebensqualität zurück.

    Nach dem Zahnverlust bietet der Implantat getragene Zahnersatz einen festen Halt und vermittelt damit ein sicheres Gefühl sowie ein verbessertes Wohlbefinden, so dass die Lebensqualität steigt. Eine Implantat getragene Zahnprothese bietet sich vor allem an, um bei den Patienten den Prothesenhalt im Unterkiefer zu verbessern.

     

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