• 14 AUG 13
    Kronen / Brücken

    Kronen / Brücken

    Die Bezeichnung „Krone“ rührt daher, dass sie mit den rundherum befindlichen Zacken, den Höckern, der Kontur einer königlichen Krone ähnelt.

    Im allgemeinen Sprachgebrauch wird auch eine künstliche Krone (aus einer Edelmetalllegierung oder Keramik) als „Krone“ bezeichnet.

    Kronen werden nicht nur zur Versorgung einzelner vorgeschädigter Zähne eingesetzt. Unter Anwendung dieser Technik werden auch Brücken an Pfeilerzähnen befestigt, die an eine Lücke angrenzen. Wird ein Implantat in die Zahnlücke gesetzt, ist es ebenfalls eine Krone oder Brücke, die auf dem Implantatpfosten fixiert wird.

    Wann kommen Kronen zum Einsatz?

     

    Bei einem stark vorgeschädigten Zahn lässt sich manchmal weder eine Füllung noch ein Inlay verankern. In diesem Fall eignen sich Kronen, die den Zahn wie ein Hütchen umfassen und seine Form, Funktion und die ursprüngliche Optik wiederherstellen. Eine Krone umgibt den abgeschliffenen Zahnstumpf rundherum, sie schützt und stabilisiert ihn auf diese Weise von außen. Teilkronen werden eingesetzt, wenn nur eine Hälfte des Zahns zerstört ist. Die äußere, sichtbare Seite des Zahns bleibt erhalten und damit so viel Zahnsubstanz wie möglich.

    Welche Arten von Kronen gibt es?

     

    Vollgusskronen bestehen aus Gold oder anderen Metalllegierungen und sind sehr stabil. Aufgrund ihrer metallischen Färbung eignen sie sich nur für Zähne, die von außen unsichtbar sind (z.B. Backenzähne). Bei dieser Kronenart muss man am wenigsten Zahnsubstanz abtragen, um die Krone zu befestigen. Die erforderliche Metallschicht kann sehr dünn gearbeitet werden.

    Verblendkronen bestehen aus einem Metallkern, der mit zahnfarbenem Kunststoff oder Keramik überzogen ist. Der Zahn muss in diesem Fall stärker abgeschliffen werden als bei einer Vollgusskrone, weil die verschiedenen Materialschichten in Summe dicker sind. Kunststoff ist weniger stabil und langlebig. Das Material eignet sich deshalb nicht für die Kauflächen von Backenzähnen. Zudem verfärben sich Kunststoffverblendungen leichter als solche aus Keramik. Prinzipiell besteht bei verblendeten Kronen immer das Risiko, dass Teile der fragilen Verblendschicht beschädigt werden. Diese Gefahr gibt es bei metallischen Vollgusskronen nicht.

    Vollkeramik-Kronen sind die ästhetisch anspruchsvollste Lösung. Sie haben kein Metallgerüst, sondern bestehen komplett aus zahnfarbenem Porzellan. Durch die Metallfreiheit wirkt das Ergebnis lebendiger, und bei einem späteren Zahnfleischrückgang werden auch keine unschönen Metallränder sichtbar.

    • Zirkon Kronen

      Mittlerweile wird Zirkon verwendet, um fast alle Arten von Zahn-Restaurationen zu verwirklichen.

    • Inlay / Onlay

      Eine Füllung aus Gold oder Keramik nennt man Inlay.